Trading Paradise
Dokumentarfilm von Daniel Schweizer, CH 2016, 78 Min., Originalversion mit deutschen Untertiteln. Geeigntet für Sekundarstufe 1 und 2.

Peru: Seit Generationen lebt die Familie der Bäuerin Melchora Suco Rimachi in den Anden von der Viehzucht. Doch ihre Lamas bringen vermehrt deformierte oder tote Kälber zur Welt. Melchora kämpft verzweifelt gegen die benachbarte «Antapaccay Mine» und fühlt sich zunehmend von deren paramilitärisch auftretenden Sicherheitsleuten eingeschüchtert.
Sambia: Auf dem Feld des Bauern James Musonda rotten Mais und Gemüse vor sich hin. Der Schadstoffausstoss der nahe gelegenen «Mopani Mine» vernichtet die Ernte und macht die Menschen krank.
Brasilien: Das Land der indigenen Xikrinin wird von angrenzenden Eisen- und Nickelminen bedroht. Deren Betreiber roden riesige Waldflächen und vergiften das Wasser. Djà’wyr, Dorfälteste des Dorfs Cateté, sorgt sich um den Lebensraum ihrer Nachkommen.
In der Schweiz ansässige Firmen wie Glencore und VALE sind berüchtigt für ihr umweltschädigendes Handeln sowie Menschenrechtsverstösse in rohstoffreichen Ländern. Die Firmen arbeiten intransparent, zahlen kaum Steuern und übernehmen nur selten Verantwortung für verursachte Umweltschäden. «Trading Paradise» nimmt die anstössige Firmenpolitik an drei konkreten Beispielen unter die Lupe.

Kinostart
Mai 2017
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